Investitur von Pfarrer Hauff am 18. September 2011

Am 18. September 2011 feierte die Ev. Kirchengemeinde die Investitur von Pfr. Hauf.

 

Nach dem festlichen Gottesdienst in der Michaelskirche folgten Gäste und Gemeindeglieder der Einladung ins Gemeindehaus zum fröhlichen Empfang, musikalisch gestaltet von Posaunenchor und Konfiband.
Frau Kauderer, Laienvorsitzende des Kirchengemeinderates, hieß Pfr. Hauff und  seine Familie sehr herzlich willkommen.
Bürgermeister Aufrecht, Schuldekanin Leube, Dekan Ulmer, Herr Schreiner, Herr Schäffler, Frau Frey, Pfr. Frank, Pfr. Freyd und Herr Beck sprachen Grußworte.
Dekan Ulmer überreichte die offizielle Diensturkunde, Pfr. Hauff unterzeichnete.
Pfr. Hauff und Frau Fischer stellten sich vor und dankten für den herzlichen Empfang in Heiningen. Mit einem bunten Buffet, zu dem viele der Anwesenden  etwas beigesteuert hatten, klang das Fest der Kirchengemeinde aus.

Vielen herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern!

 

 

Aus der Predigt von Pfr. Hauff:

 

Als Kirche haben wir die Heilige Schrift mit dem Zeitgeist weitgehend kompatibel gemacht und die biblische Botschaft unseren Bedürfnissen angepasst. Aber es gab und gibt immer auch das Andere: Von den sogenannten Ketzern über Basisgemeinden bis zu vielen Gemeinden und Einzelnen, die sich von Traditionen und Konventionen befreit haben, bzw. befreien ließen. Familiäre oder kirchliche Tradition steht nicht „über dem Wort“ sondern unter dem Willen Gottes. Wie würde Jesus heute seine „Familie“, d.h. unsere Gemeinde oder Landeskirche, sehen? Sind wir offen für die Provokationen und Herausforderungen Jesu, oder wollen wir ihn auch lieber „zur Vernunft“ bringen und ihn in unsere Kirchenstruktur und in unser Gesellschaftssystem einpassen? Lasst uns in neuer Freiheit die Botschaft der Bibel in unseren Alltag holen – im Sinne von Gerechtigkeit und Solidarität, von Frieden und Liebe zum Nächsten und von Achtung unserer Schöpfung.

 

 

Der Predigttext des Gottesdienstes steht in Markus 3, 31-35:

 

Inzwischen waren die Mutter und die Geschwister von Jesus angekommen. Sie standen vor dem Haus und schickten jemand, um ihn herauszurufen. Rings um Jesus saßen die Menschen dicht gedrängt. Sie gaben die Nachricht an ihn weiter: Deine Mutter und deine Brüder und Schwestern stehen draußen und fragen nach dir.“ Jesus antwortete: „Wer sind meine Mutter und meine Geschwister?“ Er sah auf die Leute, die um ihn herumsaßen, und sagte: „Das hier sind meine Mutter und meine Geschwister! Wer tut, was Gott will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.“