Zweiter ökumenisch-kommunaler Neujahrsempfang in Heiningen am 1. Januar 2014

Am frühen Abend des Neujahrstages folgten zahlreiche Heiningerinnen und Heininger der Einladung zum ökumenisch-kommunalen Neujahrsempfang in das Ökumen. Gemeindehaus. Im ersten Grußwort bezog sich Dr. Holzinger (oben links, Mitte), Kath. Kirchengemeinde Heiningen, auf Aussagen zum Frieden im Koran. Er mahnte, alle Konfessionen und Religionsgemeinschaften sollten sich stärker auf den Frieden verständigen und das Feindselige der eigenen Überlieferung überwinden. Pfr. Hauff (links u.) widmete sein Grußwort der Jahreslosung: Gott nahe zu sein ist mein Glück, Ps. 73,28. Gottesnähe führe nicht zur Weltflucht, sondern zum Glück durch Engagement in der Welt. „Gottesnähe verändert die Realität“, so der evang. Ortspfarrer. „In der Bergpredigt preist Jesus von Nazareth Friedensstifter und Streiter für Gerechtigkeit als Glückselige. Auch Arme und Flüchtlinge muss das Glück der Veränderung treffen, auch in Heiningen.“

 

Im launigen Rückblick erklärt Bürgermeister Aufrecht (oben rechts): „2013 war ein sehr fruchtbares Jahr für Heiningen.“ Dazu gehöre das Interesse an den Baugebieten: „Junge Familien sind willkommen.“ Im Voralbbad wurde die Filteranlage erneuert. In der Voralbhalle sorgt das neue Hausmeisterehepaar für frischen Wind. Auch in der Zukunft spiele Sport eine große Rolle. Die Ortskernsanierung mit der Wiederbelebung der Ortsmitte und die Gestaltung des Friedhofs zur Parkanlage stünden ebenso auf der Agenda. Das alte FC-Heim werde zum Kinderhaus am Reuschwald umgebaut. Die Sanierung von Straßen, Kanälen und Wasserleitungen sei Pflichtprogramm. Für die Unterbringung von Flüchtlingen, z.B. aus Syrien, habe man dem Landratsamt zwei Wohnungen angeboten. „Dies ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen.“ Abschließend dankte der Schultes für das breite ehrenamtliche Engagement im Ort.

 

Mit einem Segen sandte Dr. Holzinger (links) die Sternsinger aus. Für die Kath. Kirchengemeinde koordiniert Michael Back (rechts) 36 Sternsinger samt Begleitung. 2014 wird für Kinder in einem großen Flüchtlingscamp in Malawi gesammelt. Back begrüßt die ökumenische Zusammenarbeit der Heininger Aktion: „Ich wünschte mir noch eine Sternsingergruppe von muslimischen Buben und Mädchen. Die Hl. drei Könige waren keine Christen.“ Und die Flüchtlingskinder im malawischen Camp würden auch nicht nach Religionszugehörigkeit gefördert. Viel Beifall erhielt das Bläserquintett unter der Leitung von Tobias Gärtner, sowie Khalid Sheikh (links unten) und Pfr. Hauff für die musikalische Umrahmung. Bei einem Glas Sekt oder Saft blieb anschließend noch Zeit zum Austausch von Neujahrswünschen. Janke